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Von der Hexenküche in den Reinraum

Die Geschichte der Pflanzenheilkunde ist so alt wie die Menschheit selbst und auch Pilze begleiten den Menschen zumindest schon seit der Jungsteinzeit, wie Funde beim „Ötzi-Mann“ aus den Ötztaleralpen zeigen. Man lebte in, von und im Einklang mit der Natur. Eine andere Wahl gab es – noch – nicht. Es ist doch beruhigend, dass die Menschheit auch ohne moderne Chemie so lange überlebt hat. Heute stellt sich eher die Frage, wie weit sie es noch schaffen wird, hat sie doch den Kontakt zur Natur bereits weitgehend verloren und zerstört sie hemmungslos

Kräuterwissen wurde verfolgt

Früher war es vor allem Sache der Frauen, kräuterkundig zu sein. Das hat eine bereits sehr lange Tradition, die noch bis in die Zeit vor der „Hexenverfolgung“ zurück reicht und damals über lange Zeitspannen vielen Menschen das Überleben sicherte. Mit der Hexenverfolgung hörte sich das weitgehend auf. Die besten Kräuterkundigen starben auf schreckliche Weise und die wenigen Übriggebliebenen führten ihre Kunst nur noch im Verborgenen aus. Viel Wissen ging verloren und es entstand immer mehr Bedarf an Ärzten, die sich die arme Bevölkerung jedoch kaum leisten konnte. Abgesehen davon war deren Heilkunst oft vergleichsweise dürftig. Die alten Traditionen gingen aber nicht ganz verloren. Zumindest im ländlichen Raum hatte bis ins vorige Jahrhundert immer noch jede Familie ihren eigenen Vorrat an verschiedenen selbst gesammelten Kräutern, die getrocknet für Tees aufbewahrt oder zu Extrakt oder Salben verarbeitet wurden. Das war noch bei unserer Urgroßelterngeneration der Fall und besonders in bäuerlichen Regionen eine Selbstverständlichkeit. Allerdings ging es bei einigen nicht über Kamille, Pfefferminze, Tausendguldenkraut, Schafgarbe oder Brennnessel hinaus.

Naturwissen rund um den Erdball

Doch moderne Zeiten boten auch für die Naturheilkunde neue Möglichkeiten. Die Welt rückte näher zusammen und man begann sich mit den Medizinsystemen Chinas und Indiens, dem Kräuterwissen Russlands, Afrikas und der Indigenen Südamerikas oder Nordamerikas zu befassen. Was die ganze Welt an Heilmitteln zu bieten hat, dieser schier unerschöpfliche Schatz an Heilkraft, ist ein noch immer existierender und sogar stets wachsender Forschungsbereich. Bis heute lebt diese Faszination in den Menschen weiter, die sich naturverbunden, ja sogar „angebunden“ fühlen und auf natürliche Weise gesund bleiben oder werden wollen.

Worum es bei Pflanzen wirklich geht

Heute sind die Kräuter allerdings in die Reinräume gewandert, wo sie unter hygienischen Bedingungen und streng kontrolliert, zu Nahrungsergänzung aus der Natur verarbeitet werden. Wer das mit dem Herzen macht, der wird auf Chemie dabei selbstverständlich völlig verzichten und er wird auf die energetischen Komponenten genauso achten wie auf die Stofflichen. Denn bei Pflanzen geht es nie nur um Inhaltsstoffe, sondern immer auch um die hohe energetische Qualität, die Wirkungen auf unser Energiesystem, um das Pflanzenwesen, seine ureigene Kraft, sein Qi. Das ist der große Unterschied zu Nahrungsergänzung aus dem Chemielabor, die es auch gibt, die aber vergleichsweise wenig Überraschungen bietet und nicht immer so aufgenommen und verarbeitet wird, wie man sich das vorstellt. Denn unser evolutionäres Erbe ist mit der Natur so eng verbunden, dass unser Körper Natur erkennt, anders annimmt und dadurch mehr in Bewegung setzt – reguliert – als ein synthetisches Gemisch das oft vermag. Dafür braucht man dann auch als naturverbundener Mensch nicht unbedingt Studien als Wirkbeweise. Vielen reicht Tradition völlig und eventuell energetisches Testen. Umso mehr, da jeder Mensch ein Individuum ist und Störungen im Qi-Fluss aus unterschiedlichen Ursachen entstehen. Es kann keine völlig gleichen Voraussetzungen bei den Probanden einer Studie geben, genauso wenig wie es völlig unabhängige Studien geben kann, hat doch die Quantenphysik bereits bewiesen, dass der Beobachter das Ergebnis immer beeinflusst.

Bei den Menschen beliebt, aber nicht bei der Politik

Der große Trend bei den Menschen würde vielleicht zur Natur gehen. Doch in der Wissenschaft und in der Politik ist das genau umgekehrt. Hier wurden in den letzten Jahren die Differenzen größer als kleiner. Es wurden viele Verbote geschaffen, zum Beispiel was gesundheitliche Aussagen betrifft. Dadurch müssen Konsumenten schon genau wissen, wie sie sich informieren. In einem shop sind Aussagen nicht zu erwarten, da sie nur sehr eingegrenzt erlaubt sind. Eine Hürde, die übrigens Nicht-EU-Firmen nicht haben… Auch der Traum einer echten Verbindung von Schulmedizin und Komplementärmedizin – wo jeder das beiträgt, was er besonders gut kann – wird wohl zunächst einer bleiben. Die Corona-Zeit hat alles noch viel schlimmer gemacht. Dabei hätte man so viel beitragen können von Seiten der Naturheilkunde….

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