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Der Baobabbaum

Er wächst in ganz Zentralafrika, ist aber insbesondere im Senegal aus dem Leben der Menschen nicht wegzudenken: Der Baobab. Der stolze Baumriese ist der Mittelpunkt jedes Dorfes – hier wird verhandelt, gestritten, versöhnt. Stirbt der Baum, siedelt sich das Dorf rund um einen anderen Baum an. Das kann aber lange nicht nötig sein, denn er gilt als Methusalem unter den Bäumen dieser Welt und wird bis zu 2000 Jahre alt.

Als Apothekerbaum verehrt

Im fortgeschrittenen Alter ist er im Inneren hohl, hat oft einen Umfang von bis zu zwölf Metern – ideal, um ihn als Ziegenstall oder als Bar umzufunktionieren. Er gilt dann aber immer noch als Beschützer des Dorfes. Man hat festgestellt, dass in einem gewissen Umkreis um Baobabbäume weniger Krankheiten auftreten, weil sich Menschen weniger leicht anstecken. Ob das Aberglaube ist oder wirklich auf antivirale und antibakterielle Kräfte zurückgeht, ist nicht bekannt. Jedenfalls wird der Baobab auch Apothekerbaum genannt, weil man in der Volksmedizin Senegals alle seine Teile verwendet – von der Wurzel, über die Rinde bis zu Blättern und Samen.

Sein Fruchtpulver - ein gesundes Nahrungsmittel

Die riesigen Blüten werden nachts von Flughunden bestäubt. Daraus entwickelt sich die Frucht, die später bereits am Baum trocknet und in einer holzigen Schale eingebettet ist, da der Baum ihr das Wasser wieder entzieht, um es selbst zu nutzen. Die Früchte sind ein beliebtes Nahrungsmittel in ganz Zentralafrika und bei uns ein geschätztes Nahrungsergänzungsmittel. Das Fruchtfleisch ist pulvrig, in kleinen Brocken rund um die Samen angeordnet. Die Kinder lutschen sie wie bei uns Süßigkeiten, sie schaden dabei aber weder den Zähnen noch der Gesundheit insgesamt. Aus dem Pulver werden Getränke gemacht, auch als Backzusatz kann es verwendet werden. Mit seinem hohen Anteil an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, Vitamin C, Kalium, Kalzium und Antioxidantien ist das Baobabpulver sehr reichhaltig und wertvoll. Damit lässt sich etwa der relativ hohe tägliche Ballaststoffbedarf aufbessern. Ballaststoffmangel ist sehr verbreitet in den westlichen Industrienationen aufgrund des Konsums von zu wenig Obst und Gemüse und zu viel verarbeiteter Nahrungsmittel, was zu vielen Zivilisationserkrankungen beiträgt. Die WHO lobt das Baobabpulver auch als gutes Elektrolytgetränk und begrüßt etwa die Anwendung bei Durchfallerkrankungen von Kindern in Afrika.

Sein Öl - ein Schönheits- und Pflegemittel

Die Samen der Baobabfrucht werden zu Öl verarbeitet. Am besten geschieht das durch mechanische Kaltpressung, ohne Lösungsmittel, ohne Erhitzen und ohne Filterung.
Das erhält auch noch wertvolle „Fettbeistoffe“ wie Pflanzensterole und Tocopherole (Vitamin E). Baobaböl ist im Senegal ein traditionelles Schönheits- und Pflegemittel, für jeden Hauttyp und jedes Alter von der zarten, empfindlichen Babyhaut bis zur welken, feuchtigkeitsarmen Altershaut und sogar für spröde Haare geeignet.

Reguliert Feuchtigkeitsverlust

Die riesigen Blüten werden nachts von Flughunden bestäubt. Daraus entwickelt sich die Frucht, die später bereits am Baum trocknet und in einer holzigen Schale eingebettet ist, da der Baum ihr das Wasser wieder entzieht, um es selbst zu nutzen. Die Früchte sind ein beliebtes Nahrungsmittel in ganz Zentralafrika und bei uns ein geschätztes Nahrungsergänzungsmittel. Das Fruchtfleisch ist pulvrig, in kleinen Brocken rund um die Samen angeordnet. Die Kinder lutschen sie wie bei uns Süßigkeiten, sie schaden dabei aber weder den Zähnen noch der Gesundheit insgesamt. Aus dem Pulver werden Getränke gemacht, auch als Backzusatz kann es verwendet werden. Mit seinem hohen Anteil an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, Vitamin C, Kalium, Kalzium und Antioxidantien ist das Baobabpulver sehr reichhaltig und wertvoll. Damit lässt sich etwa der relativ hohe tägliche Ballaststoffbedarf aufbessern. Ballaststoffmangel ist sehr verbreitet in den westlichen Industrienationen aufgrund des Konsums von zu wenig Obst und Gemüse und zu viel verarbeiteter Nahrungsmittel, was zu vielen Zivilisationserkrankungen beiträgt. Die WHO lobt das Baobabpulver auch als gutes Elektrolytgetränk und begrüßt etwa die Anwendung bei Durchfallerkrankungen von Kindern in Afrika.

Tipps zu Baobab-Pulver:

  • Im Sommer: Schmeckt besonders gut mit Ananassaft und einem Schuss Kokosmilch
  • Im Winter: Ideales Mix-Getränk mit ein, zwei Löffeln Apfelmus und etwas Zimt

Tipps zu Baobaböl:

  • Beugt Altersflecken, Sonnenflecken und Dehnungsstreifen vor, ganz minimaler Sonnenschutz
  • Pflegt die Haut¬ bei Strahlentherapie – vorher und nachher einölen.
  • Gegen trockene Nasenschleimhaut in ein Pipettenfläschchen umfüllen und einmal täglich ein, zwei Tropfen in jedes Nasenloch geben.
  • Bei trockener Haut auf die noch feuchte Haut nach der Dusche aufgebracht, zieht das Öl besonders schnell ein und ersetzt Feuchtigkeitslotions oder ein, zwei Esslöffel Öl ins Badewasser geben. Das Öl bildet an der Wasseroberfläche einen Film. Setzt man sich in die Wanne, wird die gesamte Hautoberfläche mit dem Öl dünn benetzt und kann in der Wärme gut eindringen.
  • Kann auch als Nagelöl verwendet werden.
  • Trockenes, strapaziertes, geschädigtes Haar wird wieder geschmeidig und glänzend, erhält Feuchtigkeit und hat mehr Elastizität. Lindert trockene Kopfhaut. Vor der Haarwäsche wenige Tropfen in den Händen verreiben und in die Haare streichen, gut durchkämmen, mindestens 15 Minuten, besser noch eine Stunde einwirken lassen und mit mildem Naturshampoo anschließend die Haare zweimal waschen.
  • Unterstützt die Regeneration trockener Vaginalschleimhaut. (Vor dem Schlafengehen im Liegen etwa 2 bis 3 ml Öl mit nadelloser Spritze applizieren).
  • Baobaböl ist kein Speiseöl und daher nicht zum Verzehr gedacht.
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